Sehr helle und ordentliche weiße Holzküche

Entwickle das richtige Ordnungssystem für deine Küche

Ein individuell auf dich angepasstes Ordnungssystem in deiner Küche hilft dir dabei, Zeit und Energie zu sparen! Wie? Nun, indem es dir ermöglicht, Dinge schnell und effizient zu finden, zu nutzen und auch wieder einfach zurückzustellen. Dadurch herrscht in deiner Küche eine Grundordnung, die auch nach großen Kochaktionen schnell wieder hergestellt werden kann – und das trägt zu mehr Entspannung und Wohlgefühl in deinem Zuhause bei.

Stelle dir vor, wie du morgens in einer bereits aufgeräumten Küche ein Heißgetränk schlürfen kannst, ohne ans Aufräumen denken zu müssen – das ist einfach ein anderes und zwar entspannteres Lebensgefühl, oder? ☺️

In 5 Schritten zum individuellen Ordnungssystem in deiner Küche

Und damit du nicht länger von einer ordentlichen Küche mit gut sortierten Küchenschubladen und Küchenschränken träumen musst, zeige ich dir 5 Schritte, mit denen du dein individuelles Ordnungssystem erstellen kannst:

Schritt 1: Küche ausmisten

Wenn du dich in deiner Küche jetzt umsiehst, hast du dann das Gefühl, dass du dich hier richtig wohl fühlst? Oder fühlst du dich eher überfordert, hast du vielleicht sogar das Gefühl keinen Überblick mehr zu haben und fragst dich, wieso überall „Zeug“ herumliegt?

*Truthbomb* Egal, wie groß oder klein deine Küche ist, solange hier mehr Dinge (wie z.B. Küchenutensilien, Lebensmittel und Deko) vorhanden sind als Platz ist, wird es immer zur Herausforderung werden, deine Küche ordentlich zu halten.

Daher ist der erste Schritt zur Schaffung von Ordnung (auch außerhalb der Küche) IMMER: das Aufräumen und Ausmisten!

Durch das Ausmisten der Küche wird Platz und neuer Stauraum geschaffen. Die wirklich wichtigen Dinge können leichter benutzt und zurück an ihren Platz gestellt werden. Und auch die Planung zur Verwendung von möglichen Organizern und Aufbewahrungsmöglichkeiten wird einfacher, wenn du weißt, was du auch in Zukunft wirklich in deiner Küche haben und verwenden willst.

Das kannst du direkt in deiner Küche ausmisten:

1 Abgelaufene Lebensmittel

Überprüfe bei allen Lebensmitteln in deinem Vorratsschrank, Kühlschrank und Gefrierschrank das Verfallsdatum. Wirf alles weg, was bereits seit langem abgelaufen ist und nicht mehr verwendet werden sollte!

2 Doppelte oder unbenutzte Küchengeräte

Hast du mehrere Küchengeräte, die eigentlich das gleiche können und tun? Dann kannst du dich jeweils auf ein Küchengerät davon beschränken. Gibt es dabei auch Geräte, die du nie benutzt? Auch diese kannst du ausmisten, verkaufen, verschenken oder spenden.

3 Kaputte oder beschädigte Gegenstände

Hast du Küchengeräte, die beschädigt oder kaputt sind und repariert werden müssen? Überlege dir gut, ob du diese selbst reparieren, sie zu einem Experten bringen kannst oder ob du sie (entsprechend ihrer Kennzeichnung richtig) entsorgen musst.

4 Veraltete Kochbücher oder Rezepte

Was sind deine Lieblingskochbücher und Rezepte? Diese bekommen als erstes ihren Platz in deiner Küche. Alle anderen Rezepte, die du seit Jahren nicht gekocht hast, die dich nicht (mehr) inspirieren oder einfach nicht mehr relevant sind, kannst du aussortieren und damit viel Platz schaffen.

5 Behälter ohne Deckel

Wer hat sie nicht, diese Deckel, die einfach keine Dose mehr finden? Jetzt ist der richtige Moment, alle Tupperdosen und Behälter einmal herauszunehmen und zu testen, welcher Deckel noch einen Behälter hat. Und dann entsorge alle Plastikbehälter, die eben keinen passenden Deckel mehr haben oder auch beschädigt sind.

Kleiner Nachhaltigkeits-Tipp: manche deckellosen Dosen eignen sich hervorragend, um Schubladen zu unterteilen!

6 Überschüssiges Geschirr und Besteck

Sortiere deine Schränke und Schubladen aus und überlege dir, welche Tassen, Teller, Gläser und Besteck du wirklich im Alltag verwendest. Wie viel brauchst du vielleicht noch zusätzlich für Besuch? Alles, was danach noch übrigbleibt, was du wirklich nicht benutzt oder einfach nicht mehr schön findest, kannst du nun aussortieren. Verschenke die aussortierten und noch sehr gut erhaltenen Ausstattungen doch einfach an soziale Einrichtungen – so kann sich noch jemand anderes darüber freuen!

7 Veraltete Gewürze

Schau dir deine Gewürze an, ob sie noch haltbar sind, noch gut riechen und ob sie überhaupt von dir verwendet werden. Wenn du sie seit Monaten nicht mehr benutzt hast, sie bereits (seit langem) abgelaufen sind und daher nicht mehr wirklich gut riechen, kannst du sie aussortieren.

Loslass-Tipp

Wenn es dir schwerfällt, Dinge loszulassen und auszumisten, dann ändere deinen Fokus: Anstatt zu überlegen, was weg kann, fokussiere dich darauf, was dir in deiner Küche wirklich wichtig ist!

  • Was benutzt du täglich?
  • Was liebst du?
  • Was unterstützt dich in deinem Alltag?
  • Was gehört für dich einfach zu deiner Küche dazu?

DAS darf natürlich bleiben! Und jetzt vergleiche alle anderen Dinge damit: Erfüllen sie auch die Kriterien? Wenn nicht, dann kannst du diese nun viel einfacher gehen lassen.

Schritt 2: Stauraum schaffen

Durch das Ausmisten hast du nun bestimmt bereits viel mehr Stauraum geschaffen, als du vor Beginn dachtest. Und da du nun weißt, was du wirklich in deiner Küche brauchst und benutzt, kannst du dir die Frage stellen, ob der Stauraum ausreicht oder ob du diesen noch erweitern und optimieren möchtest.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, zusätzlichen Stauraum in der Küche zu schaffen. Hierzu zählen beispielsweise zusätzliche Küchenschränke, die ungenutzen Raum füllen, Regale, Schubladen und Aufbewahrungsdosen, die genau die richtige Größe haben und dadurch Platz sparen. Auch Hänge- oder Wandregale können praktisch sein, um zusätzlichen Platz zu schaffen. Auch ein Rollwagen kann zusätzliche Ablagefläche bieten. 

Und manchmal lohnt es sich auch ein Schrankabteil durch ein weiteres Regalbrett oder einen Regaleinsatz zu teilen, um noch mehr Stauraum zu erzeugen.

 

"Mut zur Lücke"-Trick

Als Richtwert gilt: wenn du etwas herausnehmen und wieder hereinstellen kannst, OHNE dass der Inhalt in sich zusammenfällt – dann hast du die Basis für langfristige Ordnung geschaffen!

Schränke sollten allgemein NIE komplett, sondern lieber etwas luftiger gefüllt sein. Warum? Nur so kann man sicher gehen, dass ein Gegenstand nicht nur einfach herausgeholt werden kann (und zwar ohne, dass das „Kartenhaus“ in sich zusammenfällt), sondern dass der Gegenstand auch wieder problemlos zurückgeräumt werden kann! Und umso einfacher etwas geht, um so höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass wir es einfach tun (der Mensch ist bequem ☺️).

Holzbesteck wird in der Küche zusammen in einem Holzbecher aufbewahrt

Schritt 3: Sinnvolle Gruppierung

Es ist wichtig und enorm zeitsparend für deinen Alltag, wenn die einzelnen Elemente in deiner Küche sinnvoll gruppiert werden.

Das heißt zum einen, dass du Dinge gleicher Kategorie auch möglichst an einem Ort aufbewahrst (z.B. alle Backutensilien in einem Schrank) und zum anderen, dass du die Dinge für dich praktisch platzierst. Dabei kannst du dich an deinen Arbeitsabläufen in der Küche orientieren. So macht es beispielsweise Sinn, Töpfe und Pfannen in der Nähe des Herdes aufzubewahren und die Kräuter zum Würzen direkt nebendran. Während Besteck und Geschirr zum Beispiel auch in der Nähe des Esstisches platziert werden können.

Auch beim Vorräte Sortieren gilt: gleiches zu gleichem und auf Augenhöhe, was oft benutzt wird, weiter oben oder ganz unten, was dagegen seltener gebraucht wird.

Kleiner Tipp nebenbei: In meinem Blogbeitrag zum Frühjahrsputz findest du Rezepte für natürliche Reinigungsmittel!

Schritt 4: Dein individuelles Ordnungssystem erstellen

So viel sei vorab gesagt: Ein effektives Ordnungssystem in der Küche sorgt nicht nur für eine aufgeräumte Atmosphäre, sondern kann auch das Kochen, Arbeiten und Putzen erleichtern!

Doch was ist eigentlich ein Ordnungssystem? Ein Ordnungssystem ist eine Methode, Dinge auf eine Art und Weise zu organisieren, dass sie leicht gefunden, genutzt und aufgeräumt werden können.

Das heißt im vierten Schritt werden die Inhalte der Küchenschränke und Schubladen so eingeräumt, dass eine dauerhafte Grundordnung entsteht und auch eingehalten werden können.

Du kannst dir das so vorstellen: nach dem Ausmisten bleiben z.B. nur die Küchenutensilien übrig, die du wirklich benutzt und brauchst. Du hast sie auch schon an den richtigen Platz gelegt oder gestellt, so dass du im Küchenalltag alles gut und schnell erreichen kannst. Und das ist richtig toll! Aber, wenn du diese jetzt zum Beispiel einfach so in eine Schublade legst, dann verrutschen die Sachen jedes Mal beim Öffnen und am Ende sieht es darin immer chaotisch aus und du findest vielleicht sogar weiterhin nicht das, was du brauchst.

Wird die Schublade nun aber entsprechend ihres Inhaltes unterteilt und den einzelnen Gegenständen/ Kategorien ein Rahmen gegeben, entsteht bequeme Ordnung.

Ein Ordnungssystem kann sich aus verschiedenen Elementen zusammensetzen. Hierzu zählen Schubladeneinsätze, Aufbewahrungsdosen, Boxen, Drehteller und vieles mehr. Sie alle dienen am Ende dazu die Gegenstände in der Küche übersichtlich zu ordnen.

 

Welches Ordnungssystem ist das richtige für deine Küche?

Die Wahl der Art des Ordnungssystems hängt von den Dingen ab, die organisiert werden sollen und natürlich auch von der persönlichen Präferenz. Denn Ordnung ist etwas sehr individuelles und funktioniert am besten, wenn sie wirklich auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Mittlerweile gibt es sehr viele Aufbewahrungen und Organizer für Schubaden, Küchenschränke, schwierige Ecken – sieh dich einfach ein wenig im Internet, Zeitschriften und Social Media Accounts um und lass dich von den vielen Ideen, die dir begegnen inspirieren!

Zusammenfassend kann man also sagen: Ein Ordnungssystem kann dabei helfen, Zeit und Energie zu sparen, indem es ermöglicht, Dinge schneller und effizienter zu finden. Und es kann auch dazu beitragen, Stress und Frustration zu reduzieren, indem es dabei hilft, deine Umgebung sauber und organisiert zu halten.

WICHTIG: Ordnung ist etwas sehr individuelles und muss auch zur jeweiligen Lebenssituation passen, um den Alltag langfristig zu erleichtern! Ein erfolgreiches Ordnungssystem erfordert daher regelmäßige „Wartung“ und hier und da auch mal eine Anpassung, um sicherzustellen, dass es immer noch den eigenen Bedürfnissen entspricht!

Zusammen schneller ans Ziel

Ordnungscoach Portrait

Wenn sich für dich die Theorie zwar ganz einfach anhört, du aber in der Realität einfach nicht weißt, wie und wo du anfangen sollst oder du weißt, dass du nur anfängst, wenn dir jemand dabei hilft, dann ist mein Ordnungscoaching die Lösung!

Als Ordnungsexpertin habe ich schon vielen Menschen dabei geholfen, sich ihren Traum von mehr Ordnung und Leichtigkeit im Alltag zu erfüllen. Ich habe nicht nur das nötige Know How und stelle die richtigen Fragen beim Aussortieren, ich stehe dir beim 1:1 auch tatkräftig zur Seite oder entwerfe dir Online einen genauen Plan mit den nächsten Schritten zur Umsetzung.

Ich kann dir schon vorab verraten: zu zweit geht es einfach schneller, dein neues Ordnungssystem zu etablieren! Und damit wirst du auch viel schneller entspannt in deiner Küche sitzen!

Neugierig?

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Lebensmittel in Gläsern mit Beschriftung

Schritt 5: Optische Ordnung

Zum Schluss gibt es noch die Möglichkeit durch ein paar gekonnte Griffe optische Ruhe in deine Küche zu bringen: Optische Ordnung kannst du schaffen, indem du beispielsweise Küchengeräte in einer Farbe wählst oder die sichtbaren Organizer oder Aufbewahrungsdosen möglichst gleich aussehen. Gib außerdem den Dingen möglichst einen Rahmen, in dem du Gegenstände, die griffbereit sein sollen, auf einem Tablett oder Drehteller platzierst.

Ein weiterer einfacher Trick: fülle das Spülmittel in einen neutraleren Seifenspender um und versuche allgemein Gegenstände zu vermeiden, die optisch sehr unruhig sind.

Nützliche Links

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Und wenn du beim Kauf meinen Code 15rdg15 eingibst, bekommst du sogar 15 % Rabatt auf deinen Einkauf!

(WERBUNG) Wusstest du, dass es eine Suchmaschine für Aufbewahrungsboxen gibt? Sie nennt sich Meine Aufbewahrungsbox und hier kannst du sogar nach Größen filtern und die genau passenden Organizer für deine Küchenschubladen und Regale finden. Bei dem Link handelt es sich um einen sogenannten Affiliate-Link. Wenn du diesen verwendest, bedeutet es, dass ich eine kleine Provision erhalte. Für dich ändert sich dabei natürlich nichts am Preis.

Mit diesen 5 Tipps solltest du nun dein persönliches Ordnungsprojekt Küche einfach umsetzen können.

Freue dich schon jetzt auf eine ordentliche Küche, in der alles wichtige griffbereit ist, du immer den Überblick hast und on top sehr schnell aufräumen und putzen kannst. Sieh dich schon jetzt mit einer dampfenden Kaffee- oder Teetasse am Tisch sitzen und die Ruhe genießen, die die Küche nun auf dich ausstrahlt. Und dann lege direkt los und verwirkliche dir diese Vision!

Räum dich glücklich,
Deine Franzi

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